3D
HTC präsentiert Evo 3D
Der Handyhersteller HTC hat in den vergangenen Tagen mit dem Evo 3D ein 3D-Handy für Deutschland offiziell vorgestellt und angekündigt. Wie der Hersteller bekanntgab, wird das Evo 3D voraussichtlich ab Juli oder August in den deutschen Läden zu finden sein. Lange Zeit war unklar, ob das 3D-Handy von HTC auch nach Deutschland kommen wird. Die ersten Modelle des Evo 3D werden exklusiv von Vodafone angeboten. Erst nach vier Wochen werden sie dann auch bei anderen Anbietern zu finden sein. Wie bekannt wurde, liegt der Herstellerpreis ohne passenden Mobilfunkvertrag bei 699 Euro. Das Evo 3D wird neben dem LG P920 Optimus 3D das zweite 3D-Handy sein, das in Deutschland auf den Markt kommt. Ursprünglich hatte HTC das Smartphone lediglich für die USA vorgesehen.
Das HTC Evo 3D wurde mit einem Dual-Core-CPU ausgestattet und verfügt zudem über Android 2.3 und Sense 3.0. Zudem kann der neue Videodienst des Herstellers, HTC Watch, mit dem Smartphone genutzt werden. Für eine schnelle Internetverbindung sorgen WLAN-n und HSDPA+. Das Evo 3D hat von HTC einen 4,3 Zoll großen Touchscreen erhalten. Er bietet eine Auflösung von 540 x 960 Pixeln und realisiert damit für den Nutzer die qHD-Qualität. Auf der Rückseite befindet sich eine Doppel-Linsen-Kamera, mit der sich eigene 3D-Aufnahmen fertigen lassen. Zwei Fotoleuchten wurden als Unterstützung für die Nachtaufnahmen eingesetzt.
LG präsentiert 3D-Smartphone
Der Handyhersteller LG wagt sich auf ein neues Feld der Smartphones. Auf dem MWC gab der Konzern weitere Details zum Optimus 3D bekannt. Das Optimus 3D soll das erste Smartphone auf dem Markt sein, durch das 3D-Inhalte auch ohne Brille dargestellt werden können. Auf dem MWC hat LG erstmals Details zu den 3D-Fähigkeiten des Gerätes gelüftet. Obwohl diese einmal mehr die Gerüchteküche anheizten, hält sich der Hersteller auch weiter mit einem Vorführgerät zurück.
Sicher ist jedoch, dass das Optimus 3D über ein 4,3 Zoll großes Display verfügen wird. Zugleich soll es eine Auflösung von 800 x 480 Punkten haben. Mit dem Display gehört das Optimus 3D zu den größten Smartphones, die zu finden sind. Damit es 3D-Inhalte aufnehmen kann, verfügt es über eine Doppellinsenkamera. Durch diese können nach Angaben von LG nicht nur 3D Fotos aufgenommen werden. Auch die Aufnahme von entsprechenden Videos ist möglich. Beide Chips haben gemeinsam eine Auflösung von 5 MP. Nach den Angaben von LG landen die Videos im 2D-Modus auf der Speicherkarte. Dabei verfügen sie über eine Auflösung von 1080p. Durch den 3D Modus sind nach Herstellerangaben weitere 720p möglich.
LG betonte, dass sich die aufgenommen Videos via HDMI 1.4 auf die entsprechenden Fernsehgeräte übertragen lassen.
LG plant Vorstellung von brillenlosem 3D-Handy
Der Gerätehersteller LG plant die Vorstellung eines brillenlosen 3D-Handys. Berichten zufolge wird das Unternehmen das Optimus 3D im Rahmen des Mobile World Congresses erstmals präsentieren. Damit das Handy Bilder dreidimensional aufnehmen kann, wurde es von LG mit zwei Kamera-Linsen ausgestattet. Der koreanische Hersteller möchte mit dem brillenlosen 3D-Handy eine ganz neue Richtung einschlagen. In einer Pressemitteilung erklärte LG, dass auch die Benutzeroberfläche des Gerätes in vollem Umfang auf die 3D-Technik ausgelegt ist. Damit die Nutzer die dreidimensionale Technik sehen können, benötigen sie nach Angaben des Herstellers keine spezielle Brille.
Mit dieser Technik umgeht LG einen entscheidenden Nachteil des aktuellen 3D-Fernsehens. LG hielt sich mit Blick auf die Details bislang bedeckt. Allerdings wird vermutet, dass das Gerät mit dem Betriebssystem Android arbeiten wird. In den aktuellen Informationen räumt LG zudem ein Problem mit der 3D-Technik ein. Der Hersteller hat das Handy mit zwei Kameralinsen ausgestattet. Durch diese können die Bilder stereoskopisch aufgenommen werden.
Die 3D-Inhalte können laut LG über eine HDMI-Schnittstelle und den Übertragungsstandard DLNA auch von dem Handy auf andere Geräte übertragen werden. Derzeit ist noch unbekannt, wann das Gerät schließlich auf den Markt kommt und zu welchem Preis es angeboten wird. Allerdings dürfte LG mit einem brillenlosen 3D-Handy ein entscheidender Paukenschlag gelingen. Immerhin wagt der Hersteller so den Schritt auf bislang unbekanntes Parkett.
Nokia und Intel geben Forschungen zu 3D-Interfaces für Handys bekannt
Immer wieder schaffen es Meldungen zu den 3D-Interfaces für Handys in die Medien. Nun wurde bekannt, dass Nokia gemeinsam mit Intel ein Forschungsinstitut gründen möchte. Dieses soll sich langfristig mit der Entwicklung von 3D-Benutzeroberflächen für Mobiltelefone auseinandersetzen. Dabei wird sich das Forschungsinstitut in der Universität vom finnischen Oulu niederlassen. Es wird unter dem Namen „Intel and Nokia Joint Innovation Center“ agieren. Nach bisherigen Angaben der beiden Unternehmen soll sich das Team sowohl aus Studenten als auch aus Absolventen der Universität zusammensetzen.
Die Finanzierung des Institutes wird durch die beiden Unternehmen erfolgen. Sie beteiligen sich an dieser mit individuellen Summen, die bisher jedoch nicht bekanntgegeben wurden. Nokia und Intel hoffen jedoch darauf, dass für die Finanzierung auch Fördermittel aus der EU genutzt werden können. Die EU bietet mehrere Forschungsprogramme an, die durch Subventionen einzelne Forschungen unterstützen. Beide Konzerne teilten mit, dass sie durch die Forschungen komplett neue 3D-Oberflächen für Handys entwickeln möchten. Dabei soll sich die Arbeit jedoch an bestehenden Erfahrungen, die in Bezug auf räumliche Umgebungen und holografische Technologien vorhanden sind, bedienen. Nokia erklärte, dass es bereits Forschungen für die 3D-Oberfläche bei Handys gibt. Diese seien jedoch nicht umfangreich genug, um langfristig deutliche Verbesserungen für die Nutzer zu erreichen.
Das Forschungsinstitut ist ein neues Ergebnis der Kooperation zwischen Nokia und Intel. Beide Unternehmen kooperieren bereits seit Juni 2009 für den Aufbau des Smartphone-Betriebssystems MeeGo. Dadurch konnten bereits die eigenen Linux-Systeme der beiden Unternehmen, die für mobile Geräte vorhanden sind, zusammengeführt werden.



